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Top-Herausforderungen für CIOs bei mobilen Mitarbeitern

Im März 2018 hat Druva die Partnerschaft mit Wipro Ltd., bekanntgegeben, dem multinationalen Dienstleister für IT-Beratung und Systemintegration. In einer vierteiligen Blogserie thematisieren wir Gründe für die langfristig angelegte Zusammenarbeit beider Unternehmen — und was die wichtigsten Zukunftstrends und Herausforderungen beim Datenschutz mobiler Mitarbeiter sind. Im ersten Teil der Serie über die Partnerschaft zwischen Druva und Wipro finden Sie weitere Infos zum Nachlesen.

Mit der digitalen Transformation kämpfen fast alle Verantwortlichen auf Leitungsebene, aber CIOs sind in besonderer Weise herausgefordert. Der CIO ist sowohl Taktgeber als auch ausführendes Organ bei der Implementierung neuer, digitaler Geschäftsprozesse. Von diesen Geschäftsdaten hängt der Erfolg eines Unternehmens ab. Dabei gibt es nicht nur technische Herausforderungen — auch die Struktur und Art der Zusammenarbeit der Mitarbeiter verändern sich entscheidend.

Im Rahmen der Kooperation von Druva und Wipro stehen Druvas Data-Governance-, Sicherheits- und IT-Intelligence-Funktionen in der Produktsuite „LiVE Workspace™“ von Wipro zur Verfügung. Die Projektverantwortlichen Timm Hoyt, Vice President Global Partners and Alliances bei Druva, und Michael Vollmer, Leiter des Apple-Geschäftes bei Wipro, haben sich über die größten Herausforderungen auf CIO-Seite ausgetauscht.

Wie beeinflussen Compliance-Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit die Arbeit mobiler Nutzer?

Michael Vollmer: Ich denke, dass Datenschutz und Compliance den CIOs die größten Sorgen bereiten — durch die wachsende Zahl an Bedrohungen und täglich neu aufgedeckten Gefahren stellt sich die Frage, wie sie die Unternehmensdaten sichern und schützen können.

Timm Hoyt: So sehe ich das auch, und angesichts von mehr als 50 Prozent der Unternehmensdaten außerhalb des eigenen Rechenzentrums ist die Frage, wo sie genau lagern und wer darauf Zugriff hat. Wie werden die Daten gesichert? Cyberbedrohungen nehmen beständig zu, und falls IT-Abteilungen hier scheitern, wird das Unternehmen insgesamt gefährdet.

Wie hat sich die IT-Mitarbeiterstruktur verändert — und was bedeutet das für CIOs?

Michael Vollmer: Es hat sich viel verändert in den vergangenen Jahren, besonders wenn man das Nutzererlebnis betrachtet. Mitarbeiter wollen, dass ihre Unternehmens-Apps genauso arbeiten wie sie es von zuhause aus gewohnt sind, mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit, Schnelligkeit und ohne Komplikationen.

Timm Hoyt: Das zeigt sich auch darin, dass Mitarbeiter mit den gewohnten Geräten arbeiten wollen, mit ihren eigenen iPhones und ihren iPads beispielsweise. Man kann nicht den gleichen, standardisierten Laptop für alle verordnen. BYOD-Initiativen (Bring-your-own-device) sind für IT-Teams schon lange eine große Herausforderung, aber jetzt sind wir endlich in der Lage, für einen sicheren Umgang damit zu sorgen.

Wie wirken sich sinkende IT-Budgets aus?

Timm Hoyt: Das ist ein interessanter Aspekt. Es ist immer der Wunsch da, mehr mit weniger zu erreichen, aber zu den Negativfolgen reduzierter Budgets müssen fehlende IT-Schulungen gezählt werden. Aus meiner Sicht muss jeder Lösungsanbieter verstehen, dass die eigene App relativ einfach zu implementieren und bereitzustellen sein muss. Wenn nur die versiertesten Mitarbeiter damit arbeiten können, wird das nicht zum Erfolg führen.

Michael Vollmer: Definitiv. Deshalb verlangen die Nutzer auch mehr und wollen weitere Self-Service-Funktionen, die Nutzern einen Restore verlorener Daten erlauben, ohne extra ein Ticket anfordern und auf eine Rückmeldung der IT warten zu müssen.

Timm Hoyt: In diesem Fall ist also die Herausforderung für einen CIO, dass Wege zur Entlastung der IT gefunden werden müssen, die eine proaktive Problemlösung ermöglichen, so dass IT-Mitarbeiter sich auf andere Dinge konzentrieren können.

Schlussbemerkungen?

Timm Hoyt: Wir haben nicht das Thema Compliance angesprochen, und das ist eine umfangreiche Thematik. CIOs müssen sicherstellen, dass praktisch alles sofort abrufbar ist, was gespeichert, aufgezeichnet und in E-Mails geschrieben wird. Die Gesetzesvorschriften lassen hier keinen Spielraum.

Weitere Informationen

Das vollständige Interview mit Michael Vollmer und Timm Hoyt ist im Original als YouTube-Video abrufbar.

Unser Druva Executive Brief gibt ebenfalls einen guten Einblick darüber, was Wipro und Druva bei Endpunktdatenschutz und IT-Governance leisten. Erfahren Sie, wie Enterprise-Funktionalität und erstklassiges Nutzererlebnis sichergestellt werden.

Den ersten Teil der Blogserie über die Zusammenarbeit zwischen Druva und Wipro können Sie hier nachlesen.



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