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Gartner-Vorhersagen für 2019

Einmal in Jahr analysiert das Research- und Beratungsunternehmen Gartner​ die aktuellen Technologietrends und ihre Zukunftsaussichten. Zu den IT-Trends für 2019, mit denen sich IT-Verantwortliche auseinandersetzen sollten, zählt das Beraterhaus eine Mischung verschiedener Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Die Gartner-Experten glauben, dass insbesondere die Kombination unterschiedlicher Entwicklungstrends zu neuen Chancen und disruptiven Veränderungen führt. „So wird beispielsweise künstliche Intelligenz in Form von automatisierten Dingen und erweiterter Intelligenz zusammen mit dem Internet der Dinge, Edge Computing und digital Twins genutzt, um hoch integrierte Smart Spaces zu schaffen.“

Vier Vorhersagen sind mir aufgefallen:

  • Hohes Tempo bei der digitalen Transformation
  • Strengere Datenschutzgesetze
  • Wachsende Bedeutung von Treuhändern
  • Mehr Social-Media-Skandale und Sicherheitsverletzungen

Diese vier Trends haben das Potential, die Zukunft von Unternehmenstechnologien nachhaltig zu prägen. Deshalb sollten sich IT-Verantwortliche genauer damit befassen. Jede dieser Entwicklungen beeinflusst fundamental, wie die weitere Datenstrategie im Unternehmen aussehen wird, wie Geschäftsprozesse ablaufen und wie Kunden erreicht werden.

Bis 2022 nimmt das Tempo bei der digitalen Transformation zu. Interne Kapazitäten werden durch externe Produkte ergänzt, die durch die Cloud und mehr Flexibilität zusätzlichen Umsatz generieren.

Diese Vorhersage entspricht dem Marktverständnis von Druva. Cloud- und SaaS-Angebote verändern den Markt grundlegend, sowohl in puncto Wirtschaftlichkeit als auch Innovationsgeschwindigkeit. Mit Cloud- und SaaS-Lösungen können Kunden die digitale Transformation mit außergewöhnlicher Agilität vorantreiben, weil sie sich nicht um das Management der IT-Infrastruktur, Skalierung, Kapazität, Sicherheit, Performance etc. kümmern müssen. (Diese Aufgaben decken Cloud-Anbieter wie Druva ab.) Vereinfachung fungiert in diesem Bereitstellungsmodell als ein maßgeblicher Erfolgsfaktor — Kunden können sich auf Business-Workflows konzentrieren und wie sie ihre Daten- und App-Infrastruktur für Geschäftspartner oder Einkäufer öffnen, wobei sie ihre Geschäftsziele wie Skalierung, Security oder Performance aufrechterhalten.

Eine robuste Cloud-Datenmanagement-Plattform bietet diesen Unternehmen eine einfache Möglichkeit, ihre Daten zusammenzufassen, auszuwerten, daraus neue Lösungen zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Cloud-Modelle ermöglichen die Umsetzung von applikationsgesteuerten Verfahren, die durch hohe Bedienungsfreundlichkeit und nutzungsorientierte Abrechnungsmodelle gekennzeichnet sind.

Bis 2023 erhöhen strengere Datenschutzgesetze die Onlinekosten, weil beispielsweise die Nutzung von Cookies und Internet-Werbung eingeschränkt werden.

Neue Verbraucherschutzgesetze und vor allem die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) legen gleich eine Reihe von Regeln fest, die Unternehmen befolgen müssen. Kein Wunder, dass viele Führungskräfte das Risiko von Datenverlusten, Datenverletzungen oder Risiken im Zusammenhang mit der neuen Datenschutzgrundverordnung als besorgniserregend bewerten. Besonders schwierig wird es, wenn die im Gesetzestext unter dem Kürzel „PII“ zusammengefassten Daten immer häufiger mobil abgerufen und auf verteilten Cloud-Plattformen ausgelagert werden. Im modernen IT-Umfeld wird es zunehmend schwerer, geschäftskritische Daten nachzuverfolgen.

Datenschutz als Grundrecht wirkt sich direkt auf die Unternehmensstrategie aus — nicht nur, weil Compliance-Vorgaben penibel dokumentiert und eingehalten werden müssen. Erstmals verhängt die europäische Staatengemeinschaft empfindliche Geldstrafen. So fordert die französische Datenschutzbehörde von Google 50 Millionen Euro Strafe wegen Verstößen bei der Datenverarbeitung für personalisierte Werbung.

Bis 2022 werden Unternehmen in „Gatekeeper“-Funktion als digitale Riesen im Schnitt 40 Prozent des weltweiten Marktanteils in ihrer Branche vereinnahmen.

Großkonzerne werden ihre dominante Marktstellung weltweit behaupten. An den marktbeherrschenden IT-Angeboten von digitalen Riesen wie Google, Apple, Facebook, Amazon, Baidu, Alibaba oder Tencent wird kaum ein Weg vorbeiführen. Diese IT-Giganten verfügen im Konsumentenumfeld bereits jetzt über einen gigantischen Marktanteil und nutzen ihre „Gatekeeper“-Funktion und IT-Infrastruktur für den Eintritt in das B2B-Segment.

Im Cloud-Geschäftsumfeld ist die digitale Vernetzung entscheidend, damit Kunden ihre Business-Ziele erreichen können. Als ein wichtiger AWS-Partner ist Druva ein integraler Bestandteil dieser IT-Landschaft. Wir unterstützen Kunden dabei, ihre Geschäftsprozesse durch Cloud-Technologien und native Integration über AWS MarketPlace zu optimieren.

Bis 2021 werden sich Social-Media-Skandale und Sicherheitsverletzungen effektiv nicht dauerhaft auf das Nutzerverhalten auswirken.

Aus Verbrauchersicht trifft diese Prognose wohl zu, aber aus Unternehmenssicht ziehen Cybersicherheitslücken eine verstärkte Nachfrage nach Innovationen und Verbesserungen im Enterprise- und B2B-Umfeld nach sich. Viele Sicherheitsprozesse, Security-Maßnahmen und -Tools sind noch auf eine IT-Welt ausgerichtet, in der Unternehmensdaten im eigenen Rechenzentrum geschützt werden. Mittlerweile lagern Informationen in verteilten Umgebungen an den unterschiedlichsten Orten.

Die Bedrohungslage wird komplexer, wenn Angreifer SaaS-Konten, S3-Buckets oder Code-Schwachstellen in API-Calls kompromittieren. Organisationen überarbeiten daher ihre Sicherheitsstrategien und suchen nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dabei kommt es nicht nur auf Abwehrtechnologien wie Firewalls an, sondern auch auf erweiterte Funktionalität durch Security-Automation (frühzeitige Erkennung, Warnungen, Korrelation von Event-Daten) sowie Datenwiederherstellung (schnellstmögliche Wiederherstellung geschäftskritischer Apps und Daten).



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