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DMaaS: Druva CloudRanger oder der Brückenbau in die Cloud

Unternehmen, die stärker auf die Cloud setzen wollen, benötigen ein einheitliches Datenmanagementsystem sowohl für ihre Datacenter- als auch Cloud-Daten. Nur so können sie eine Applikation ruhigen Gewissens in die Cloud migrieren, weil Datenschutz und -management auf dem gleich hohen Niveau einer Vor-Ort-Installation sind.

Dieses Grundvertrauen ist entscheidend, wenn Workloads auf VMware Cloud on AWS (VMC) oder auf native Amazon Web Services migriert werden. Auch wenn Informationen auf eine SaaS-Lösung wie Office365 oder GSuite verlagert werden, müssen Anwender sicher sein, dass ihre Daten gegen ungewollte oder mutwillige Beschädigungen geschützt sind. Im Katastrophenszenario müssen sich Daten wiederherstellen lassen und rechtlichen Aufbewahrungspflichten sowie eDiscovery-Anforderungen gerecht werden. In der Praxis geht das nur mit einer einheitlichen Datenmanagementlösung.

Aus genau dieser Überlegung heraus hat Druva CloudRanger übernommen und schafft ein Angebot für Datenmanagement-as-a-Service (DMaaS), das vereinfachtes Backup und Disaster Recovery in der AWS-Cloud bietet. Jetzt schon schützt die Druva Cloud Platform Rechenzentren, geographisch getrennte Niederlassungen, Laptops, Mobilgeräte und SaaS-Dienste. Im nächsten Schritt sind Druva-Kunden in der Lage, die Datensicherung für EC2-, EBS-, RDS- und Redshift-Workloads zentral zu steuern und ein automatisiertes Disaster Recovery eben dieser Daten durchzuführen.

Druva-Anwender können konfigurieren, dass Workloads automatisch und ortsunabhängig geschützt werden – und das über eine einheitliche Konsole für zentrales IT-Management. Zugleich ist es möglich, IT-Prozesse aus der lokalen VMware-Umgebung auf die VMC-Plattform zu schieben, dort automatisch zu erkennen und zu sichern.

Bei der Verlagerung von Workloads auf AWS AMI haben Druva-Nutzer die gleiche Option. Auf diese Weise erstellen Druva-Kunden mehrere Backup-Profile und ordnen Datenübertragungen den Backup-Profilen über Tag-Kategorien zu, beispielsweise über ein Default-Profil oder ein individuell konfiguriertes Profil. CloudRanger verfügt zudem über Schnittstellen zu Windows VSS, um anwendungskonsistente Datensicherungen von Windows-Workloads erstellen zu können. Ohne dieses Feature wären Backups nur „crash-consistent“, was bei der Wiederherstellung von strukturierten Datenapplikationen problematisch werden kann.

Ferner können Anwender mehrere Amazon-Accounts nutzen und einheitlich als eine Konfiguration schützen, oder aber sie unterscheiden nach einzelnen Accounts und Regionen, um einen zusätzlichen Schutz für ihren Haupt-Account einzurichten. CloudRanger bietet Disaster Recovery für ein AMI-Image identischer Accounts oder Regionen, für unterschiedliche Accounts oder Regionen sowie für die Wiederherstellung auf Dateiebene auf Basis dieser AMIs. Damit haben Kunden die größtmögliche Flexibilität bei der Datenwiederherstellung. Anwender können ihr Disaster-Recovery-Setup sogar automatisch regelmäßig testen lassen.

Im Ergebnis können Druva-Kunden die passende Konfiguration wählen, um ihre Workloads automatisch und ortsunabhängig zu schützen. Beim Wechsel in die Cloud verfügen sie damit über maximale Flexibilität. Sie wählen die richtige Plattform für ihre IT-Arbeitsprozesse aus — Rechenzentrum, VMC oder AWS — und müssen sich um ihre Daten nicht mehr sorgen. Sie verwalten die Workloads und Druva verwaltet die Daten.



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